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Wohin ich gehe

Szenisches Chorprogramm zu Abschied und Tod

Ich werde gehen. Eines Tages wirst du gehen. Wir werden Abschied nehmen und gehen. Vielleicht wird es ein sanfter Abschied, vielleicht werden wir zufrieden sein oder erlöst, vielleicht gewaltsam herausgerissen. Das wissen wir nicht.
Aber wir gehen. Weil wir gehen müssen.

Und es wird etwas auslösen: Es werden sich Menschen treffen, sie werden reden und schweigen, weinen und lachen, vielleicht auch tanzen, vielleicht saufen, allein, gemeinsam. Sie werden sich erinnern und sie werden vergessen. Sie werden traurig sein, verzweifelt, vielleicht auch erleichtert, gleichgültig oder voll grimmiger Freude. Sie werden sich immer wieder fragen, wohin ich gehe.

Darauf gibt es keine Antwort, es sei denn, sie ist gedichtet oder gesungen.

 

Probe am 25.9.

 

Mit ihrem neuen Programm will die chorbühne TRITONUS einen sicht- und hörbaren Beitrag dazu leisten, Gedanken und Gefühle sterbender Menschen sowie derer, die sie darin begleiten, stärker in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken, um den Umgang mit Tod und Abschied -unabhängig von Konfession oder spiritueller Ausrichtung- mehr ins Leben zu holen.

Sylke Zimpel hat dafür nach Texten von Rose Ausländer, Johannes Bobrowski u.a. eine Reihe neuer Lieder geschaffen, die sich des Themas in Helle und Leichtigkeit annehmen, ohne das Dunkle und Schwere zu verschweigen oder auszuklammern.

Flankiert werden die Lieder von Szenen, selbstgeschriebenen Monologen und Bewegungschoreographien. Darin geht es um persönliche Begegnungen mit dem Tod, um erste Gedanken über die eigene Endlichkeit, das Abschiednehmen von kleinen Dingen, wie auch um Rituale, dem Tod und dem Kummer zu begegnen und wieder ins Leben zurückzukehren.

Ein sehr persönlicher Abend, keine Nabelschau, aber doch eine ehrliche Beschäftigung mit dem Thema Abschied und Tod.

Regie: Katja Heiser

Leitung: Sylke Zimpel

 

 

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